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Wilhelm Busch als Maler und Zeichner
Do 16.04.2009 - So 06.09.2009

Wilhelm Busch als Maler und Zeichner

Buschs frühe Gemälde sind sehr realistisch: Mühlen, Brücken, Bauernkaten, Portraits und immer wieder Kühe gehören zu seinen preferierten Motiven, die er mit erdiger Farbpalette anlegt. In der Landschaftsmalerei der späteren Jahre wird seine Technik immer avangardistischer . Busch-Experte Hans Ries beschreibt es so: “Die kleinen Felder bedeckt er mit einer ungestümen Malerei, deren Duktus sich so verselbstständigt, dass darüber der motivische Gehalt gänzlich zurücktritt. So erreicht der Maler eine Vorstufe der Abstraktion, die zu dieser Zeit erstaunlich ist und mit der Busch einen Entwicklung vorwegnimmt, die die europäische Malerei erst zu Beginn des zweiten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts erreicht. Dies geschieht ohne Kontakt des in Wiedensahl zurückgezogen lebenden Künstler mit der Malerei seiner Zeit.“ Im Rahmen der wechselnden Ausstellungen von Originalen im „Schmuckkästchen“ des Hauses, werden in Kooperation mit dem Busch-Museum Hannover unterschiedliche Themen aufgegriffen, die den Urvater des Comics auch als Maler in den Blickpunkt zu rücken.

Ausstellungseröffnung Mi. 15. April 2009, 17 Uhr

Datum:
16.04.2009 bis 06.09.2009

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